Veröffentlicht am Montag, 26. April 2010 11:01
Wuppertal - Klein geschrieben ist „Paris“ eine Gestalt aus der griechischen Mythologie, groß geschrieben dagegen die Abkürzung eines ganz bestimmten mathematischen Algorithmus. Diesen wiederum kann man nutzen zur automatischen Erkennung von Ursachen in Ereignisströmen, womit Wirtschaftsinformatiker die Daten über Störungen und Fehler in der Informationstechnologie bezeichnen.
Damit kennt sich Christian Ternai, Absolvent der Hochschule Niederrhein aus Mönchengladbach, besonders gut aus. Für seine Diplomarbeit zur Implementierung und Bewertung von Algorithmen, die die Ursachen für Fehler aufspüren und möglichen Problemen vorbeugen, zeichneten die Stadtwerke Düsseldorf den 24-Jährigen jetzt mit dem diesjährigen Förderpreis aus. Er ist mit 1.500 Euro dotiert.
Umgesetzt wurden die Ergebnisse des jungen Wirtschaftsinformatikers beim Computerriesen Hewlett-Packard (HP) in Böblingen. Besonders stolz sind seine Professoren Dietmar Abts und René Treibert darauf, dass dies in einem internationalen Projektumfeld geschah. Beteiligt waren Forschungseinrichtungen des Konzerns in Israel und den USA. Seine eigene Zukunft sieht der Preisträger in der Selbständigkeit als Software-Entwickler.